#111 - Hilfe, mein Kind isst nichts Gesundes Teil 2
Shownotes
Eine Hörerin hat gefragt – und ich kenne das Gefühl sehr gut: Du versuchst es, du weißt, was gut wäre, und trotzdem gewinnt das Marmeladenbrot. Jeden Morgen.
In dieser Folge schaue ich genau hin, warum Kinder nach Süßem greifen – und was die TCM dazu sagt. Spoiler: Es ist kein Trotz. Es ist ein Bedürfnis und eine auch von uns oft forcierte Gewohnheit. Dann gibt es konkrete kleine Schritte, die nah am Marmeladenbrot bleiben – und trotzdem etwas verändern.
Und einen Satz, den ich mir selbst immer wieder sage: Ein Schritt nach dem anderen und Entspannung ist bei diesem Thema am wichtigsten.
Alles Liebe, Melanie
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Transkript anzeigen
00:00:04: Tcm Ernährung aus der Seelenküche.
00:00:13: Hallo und herzlich willkommen zur Folge Einghunderteilf von Irgendwo in der Mitte.
00:00:21: Ich freue mich, dass du da bist.
00:00:25: Heute gibt es eine Fortsetzung zu einer Folge, die ich schon vor einer Weile gemacht habe.
00:00:31: Hilfe!
00:00:32: Mein Kind ist nichts gesundes Und falls du die noch nicht gehört hast, ist es auch kein Problem.
00:00:37: Diese Folge funktioniert auch einzeln sozusagen aber falls du möchtest dann hör sie gerne nach.
00:00:44: Es ist die Folge Siebzig und der Anstoß für diese heutige Folge kam von einer Hörerin, die.
00:00:53: Maria Hat mir geschrieben, dass sie meinen Podcast mag.
00:00:58: Das hat mich natürlich sehr gefreut aber das hier immer die Tipps fehlen wie man das mit den Kindern macht.
00:01:04: also jetzt zum Beispiel das mit dem bitteren Geschmack was ich vorige Woche erzählt habe und da würde ich bitte gern kurz sagen bitter vergiss es einfach das ist nicht der Lieblingsgeschmack von Kindern.
00:01:22: Sie meint auch, sie kennt meine Empfehlungen zum Beispiel für das Frühstück und findet die Ideen gut.
00:01:27: Aber in der Praxis gewinnt trotzdem immer das Marmeladenbrot.
00:01:32: Ihre Kinder wollen morgens Marmelade oder Honigbrot und sonst eigentlich nichts.
00:01:36: Und sie hat sich jetzt gefragt was sie tun kann wenn die Kinder die meisten Tipps halt einfach nicht mitmachen?
00:01:45: Ich habe beim Durchlesen dieser Nachricht so innerlich genickt Ich koche nach TTM und meine Kinder essen das oft nicht, sagen wir mal so.
00:02:01: Also es ist die Realität und genau deshalb nehme ich die Frage auch sehr ernst.
00:02:06: zuerst ein Blick vielleicht hinter die Kulisten warum die Kinder gerne Süßes möchten?
00:02:12: Und warum auch?
00:02:13: vielleicht ausgerechnet am Morgen.
00:02:15: In der TCM ist ja süß der Geschmack der Mitte.
00:02:19: Das heißt, Süß nähert das Erdelement, näherts Milz und Magen – das was wir unser Verdauungszentrum sozusagen nennen.
00:02:28: Und wir sagen Kinder haben von Natur aus noch eine Unreife Mitte.
00:02:33: also bis zum siebten achten Lebensjahr arbeitet die Mitte laut TCM noch nicht wie bei einem Erwachsenen Und das ist jetzt mal per se keine Schwäche, sondern es gehört zur normalen Entwicklung.
00:02:47: Ihre Verdauungsorgane brauchen sozusagen noch ein bisschen mehr Unterstützung als die von Erwachsenen, wobei bei Erwaxenden ist es dann oft so dass sie auch schon wieder Unterstützung brauchen.
00:02:58: aber der Körper versucht sich halt das instinktiv über den Geschmack quasi der Geschmacks, der am direktesten wirkt.
00:03:07: und das ist süß auf die Mitte Und süß entspannt, das wissen wir.
00:03:15: Das was ich auch immer wieder bringe beim emotionalen Essen süß wird von uns ja oft als Belohnung eingesetzt.
00:03:22: also ich versuche es wirklich so gut wie möglich zu vermeiden.
00:03:25: aber wenn Kinder was brav gemacht haben dann kriegen sie ein Eis oder wenn Sie sich wehgetan haben dann bekommen sie etwas Süßes zum Toast.
00:03:37: Das versuche ich sehr strikt zu entkoppeln, aber es passiert natürlich trotzdem.
00:03:42: Es passiert schon in der Schule, bei Oma und Opa überall.
00:03:47: Das heißt süß ist einfach konnotiert mit allem Guten sozusagen.
00:03:54: Das Verlangen nach einem Marmeladenbrot ist jetzt also nicht als Trotz zu beurteilen.
00:04:02: Und das ist auch nicht weil sie einen schlechten Geschmack haben, es ist sozusagen wie eine Mischung aus einem Bedürfnis und einer implementierten Gewohnheit sagen wir mal so.
00:04:14: Das Problem beim Brot mit Marmelade ist jetzt nicht das Süße an sich sondern das Problem ist eigentlich die Qualität des Zuckers der da drin ist, also je nachdem was es für ein Brot ist.
00:04:28: Wenn's Weißmehl ist nochmal mehr wenns Vollkornbrot ist, was nicht per se unbedingt die bessere Wahl ist immer aber Weiß Mehl und jetzt der Zucker in der Marmelade.
00:04:40: die liefern halt sehr schnelle Kohlenhydrate.
00:04:43: das strömt sozusagen ins Blut und das hebt den Blutzucker sehr rasch.
00:04:50: und ein Blutzugger der sehr rascht steckt, der fällt auch rasch wieder ab Und das kann die Laune schon kurz nach dem Frühstück auch sinken lassen, sag ich jetzt mal.
00:05:05: Bei älteren Kindern verlagert sich das Thema dann in die Schule.
00:05:08: da ist es dann schwierig ruhig zu sitzen oder es ist auch schwierig sich zu konzentrieren.
00:05:15: In der TCM würden wir sagen ... Die Mitte wurde sozusagen kurzfristig angeteasert aber nicht wirklich genährt.
00:05:23: Die braucht einfach da mehr Substanz, dass sie gestärkt aus dem Ganzen hervorgeht und auch wieder Energie produzieren kann.
00:05:33: Was macht jetzt dieses Marmeladen oder Honigbrot?
00:05:36: Das ist dann egal so unwiderstehlich also.
00:05:39: A ist es meistens von der Konsistenz her bekannt.
00:05:43: Es ist weich, es ist süß, es vertraut Und da muss man die Kinder einfach nicht dazu überreden.
00:05:53: Das ist auch schnell hergerichtet, was ein weiterer Vorteil ist.
00:05:57: und wenn es die Kinder in der Früh ohne Gequengel essen dann ist das ja schon ein kleiner Sieg an sich am Tag.
00:06:05: Und das sind jetzt echte Vorteile.
00:06:07: also das ist nichts was man sich einbildet.
00:06:09: deshalb ist mein Ansatz auch nicht so Marmeladenbrot ganz weg und wir ersetzen es durch etwas Gesünderes, weil das funktioniert eher nicht.
00:06:20: Zumindest nicht auf einmal sondern einfach dran da nah dran bleiben und dann ergänzen wir Schrittweise oder verändern wir Schritt Weise.
00:06:30: was der Körper am Morgen braucht sowohl biochemisch angeschaut als auch aus TCM Sicht ist zum einen etwas, dass das Verdauungsfeuer befeuert und nicht gleich auslöscht.
00:06:49: Also kaltes wie z.B.
00:06:51: Milch aus dem Kühlschrank oder ein kalter Saft oder ein kalttes Joghurt.
00:06:57: Das kostet die Mitte wirklich viel Energie in der Früh weil es halt der Körper auch schon mal aufwärmen muss ums Verdauen zu können.
00:07:08: Und was warm ist, das startet jetzt die Verdauung sanft.
00:07:14: Bereitet sie auch für den anstrengenden Tag vor und sorgt dafür dass aus dem was gegessen wird auch gleich Energie gewonnen werden kann.
00:07:30: Komplexe Kohlenhydrate liefern Energie.
00:07:35: Die Kohlenhydrate werden immer zu einfach Zucker abgebaut und bei komplexen Kohlenhydraten passiert das langsamer, d. h., die Strömen nicht ins Blut sondern kommen langsam im Blut an.
00:07:48: D. h. der Blutzuckerspiegel steigt gleichmäßiger und langsame und fällt auch gleichmässiger wieder ab.
00:07:56: Das heisst, die Energie hält länger drum.
00:08:00: ja auch der klassische Hoverflockenporage, der in der TCM gerne empfohlen wird.
00:08:05: Den aber einfach viele Kinder nicht mögen ich verstehe es also.
00:08:08: ich versteh's nicht ich mag ihn gern aber kann das akzeptieren sagen wir mal so aus der westlichen Ernährungslehre wäre dass das Vollkornbrot da Da bin ich mit Einschränkungen dabei.
00:08:22: Eine Hüse wäre gut, ein Dinkel statt dem klassischen... also zum Beispiel einen Dinkelreis oder was anderes statt Weißmehl sagen wir mal so.
00:08:35: und was auch gebraucht wird sind Protein- und Fette.
00:08:38: Gesundefette natürlich vielleicht Nussmus oder Nüsse oder auch ein Ei Und das hält Kinder einfach länger satt und stabilisiert den Blutzucker zusätzlich.
00:08:53: Wenn ich jetzt zum praktischen Teil übergehe, da gehe ich in kleinen Schritten vor weil die kleinen Schritte wären zumindest nicht sofort abgelehnt also manchmal zumindest.
00:09:09: Ich würde mal das Brot lassen wenn es Ich sage jetzt mal, ein Nogo ist das Brot zu ersetzen und würde den Aufstrich ein bisschen anpassen.
00:09:20: Ich würde zum Beispiel statt der Marmelader oder dem Honig pur vielleicht ein bisschen einen Mandelmus nehmen oder einen Haselnussmus oder einem Cashew-Mus und das mit ein bisschen Honig verrühren.
00:09:34: dann haben wir auch einen süßen Aufstriche.
00:09:36: aber da sind zumindest auch Proteine und gesunde Fette dabei Und Mineralstoffe sind da dabei und meine Kinder kann ich damit zumindest manchmal abholen, weil es immer noch süß ist.
00:09:52: Weil's halt auf dem vertrauten Brot landet.
00:09:56: Meine Kinder essen aber – also das muss ich sagen, das habe ich durchgezogen – Essen warm in der Früh haben aber zur Jause zum Beispiel mein selbst gebackenes Brot mit.
00:10:10: Der zweite Schritt wäre jetzt das Brot, wenn es ein Weißbrot ist oder ein Toast oder sowas dann das langsam zu tauschen.
00:10:17: Also je nachdem welches Brot zum Einsatz kommt kann sein dass man, dass es Sinn hat sich Richtung ich sage mal Graubrot-Sauerteigbrot zu entwickeln oder Bewegung oder auch Richtung Vollkornbrot wenn's gut verträglich ist.
00:10:30: Ich mache selber einen Sauerteig Brot da weiß ich was drinnen ist.
00:10:35: also da ist Wasser drin Roggenmehl Salz und ein paar Gewürze Ende Und manchmal tue ich noch etwas leinsamen Reihen, manchmal ein bisschen sesam.
00:10:44: Aber das Brot generell kommt gut an bei den Kindern.
00:10:47: Manche Kinder reagieren ganz stark auf Textur,
00:10:51: d.h.,
00:10:51: auf Konsistenz und deshalb ist dann die Frage ob das Brott lieber ganz glatt sein soll oder ob da auch Körndel drin sein dürfen?
00:11:00: Insgesamt würde ich es etwas antosten.
00:11:03: Das nimmt das Befeuchten der ein bisschen weg und bringt ein bisschen Energie sozusagen.
00:11:08: rein Dritter Schritt wäre, wenn das möglich ist die Unterlage generell zu verändern.
00:11:14: Also ich persönlich kenne kein Kind, dass keine Waffeln mag und in Waffel kann man alles reinmachen was man möchte.
00:11:22: Meine bestehen zum Beispiel aus Haferflocken, aus gemahlene Mandeln, aus Ei, aus Salz, aus ein paar Gewürzen und aus Wasser.
00:11:31: Schluss!
00:11:32: Und es wird fein püriert.
00:11:35: Das Gute daran ist der Teig lässt sich auch am Vorabend herrichten steht dann im Kühlschrank und in der Früh schmeiß ich einfach zwei Waffeln ins Wafeleisen.
00:11:45: Oder ich mache dicke Pancakes, also nicht zu die klassischen Palatschinken sondern so mit guten Inhaltsstoffen-Pancakes gleiches Prinzip.
00:11:53: Teig wird am Vorabend hergerichtet und dann werden Klecks in die Pfanne gesetzt und ist schnell fertig!
00:12:01: Und dann kommt das Nussmus mit dem Honig nicht aufs Brot oder mit der Marmelade, sondern auf eine Waffe Oder auf die Waffel kommt, bei uns momentan hoch im Kurs Apfelbananenmuss zum Beispiel.
00:12:15: Ist auch süß!
00:12:16: Apfelmuss kommt bei vielen Kindern gut an und das ist ein beliebtes Frühstück würde ich jetzt mal sagen der Porridge ist bei einem meiner Kinder sehr beliebt beim anderen ist es sehr unbeliebt was auch möglich ist.
00:12:32: dann wenn das mit Unterlagewechseln noch nicht möglich ist dann kann man mal was warmes daneben stellen.
00:12:43: Also es gibt das Brot mit dem Nussmus Honig oder Nuss-Marmelade und zusätzlich kommt ein kleines Schüsselchen mit etwas Warmem, ein paar Löffel Hirsibre oder Grießbräu oder Porridge wenn manche Kinder das mögen.
00:12:58: oder halt was am besten ankommt oder auch einfach mal ein warmes Getränk, vielleicht einen warmer Dingeltrink mit Wasser verdünnen.
00:13:06: Mein großer Trink zum Beispiel auch gerne Kräutertee.
00:13:09: also es gibt Kinder dieses gerne trinken dann kommt zumindest ein bisschen Wärme mit in den Bauch.
00:13:15: und da möchte ich jetzt bitte dazu sagen das klappt nicht von Anfang an!
00:13:19: Also da hilft schon ein bisschen Durchhaltevermögen auch wenn das Schüssel mal die ersten ein zwei Wochen unberührt am Tisch steht.
00:13:27: Ich stelle das immer wieder hin Und irgendwann wird vielleicht gekostet und irgendwann wird festgestellt, dass das gut schmeckt.
00:13:36: Schritt fünf wäre süß anders zu denken.
00:13:39: Süß muss nicht Honig oder Marmelade bedeuten.
00:13:43: Gekochter Apfel mit Bissi Vanille zum Beispiel ist auch weich, ist auch süß, ist warm.
00:13:50: als Apfelmus, ist es auch glatt tut der Mitte sehr gut wie zum Beispiel eine kleine Schüssel Grießprei oder auch Milchreis,
00:14:00: z.B.,
00:14:01: geht auch sehr gut oft mit ein bisschen Apfelmus oder auch Apfelstücken, je nachdem was Kinder akzeptieren.
00:14:14: Oder weil ich halt weiß, Brei ist oft nicht so der Birner.
00:14:18: Brei als Leibchen oder auch als zum Beispiel Baked Oatmeal dann kommt es warmer Kuchen oder eben wieder als Pancake-artige ist daher.
00:14:30: Undrizex ist für mich ganz, ganz wichtig.
00:14:32: das habe ich auch schon in der ersten Folge zum Thema Kinderernährung sozusagen gesagt die Konsistenzfrage bitte ernst nehmen.
00:14:41: also das lohnt sich für mich es hier nochmal zu sagen viele Kinder lehnen Lebensmittel nicht wegen des Geschmacks ab sondern wegen der Konsistenzen wegen der Textur.
00:14:53: Also ein Brei, der zu stückig ist zum Beispiel.
00:14:55: Ein Brot das zu kompakt ist.
00:14:58: Ein Aufstrich, der vielleicht zu körnig ist Das kann sich im Mund unangenehm anfühlen.
00:15:04: Das ist ein sensorisches Ding also eine sensorische Wahrnehmung und die lässt sich nicht diskutieren.
00:15:11: Kann ich nicht sagen, dass fühlt sich nicht körniger an wenn es sich für mein Kind körnicer anfühlt.
00:15:19: Pyriert glatt weich sind oft Schlüsselworte Und da geht es nicht darum jemanden zu verwöhnen, sondern das ist etwas was man ernst nehmen sollte.
00:15:32: Ich plädiere dafür vielleicht auch noch mal in der eigenen Erinnerung zu krammen weil ich zum Beispiel kann mich an dieses Mundgefühl oder auch dieses Grausen, weil sich was falsch angefühlt hat wirklich gut erinnern und ich esse heute wirklich alles!
00:15:47: Das beruhigt mich immer so ein bisschen.
00:15:52: Also ich war mit Sicherheit ein überdurchschnittlich heikles Kind.
00:16:00: Und ich möchte noch etwas unterbringen, was mir wichtig ist.
00:16:04: Die Maria hat ja geschrieben dass sie die meisten Tipps mit ihren Kindern nicht umsetzen kann und das kenne ich wirklich selbst.
00:16:11: also wie gesagt ich esse nach TCM und meine Söhne essen vieles davon nicht.
00:16:16: mein großer Sohn und da möchte auch Hoffnung verbreiten Der ist jetzt zwölf, der ist mittlerweile so gut wie alles bis auf Zucchinium Pilze und das ist vollkommen in Ordnung.
00:16:26: Aber sonst ist er alles mal lieber mal weniger gern.
00:16:29: aber da ist jetzt kein großer extremer Widerstand dabei.
00:16:33: Mein kleiner Sohn isst was er halt isst also gerne nudeln ohne nix, gern Reis mit Salz zum Butter und Apfelmus in allen Varianten und Fleisch und Fisch gehen meistens auch gut aber eben auch nicht immer.
00:16:49: Und Gott sei Dank ist das, dass Kind den Porridge mag.
00:16:54: Das heißt manchmal bleibt dann einfach vom Frühstück was übrig, dass er zu Mittag oder Abend essen kann wenn er das andere nicht mag.
00:17:02: Aber recht viel mehr ist es nicht was er isst und das war so und ich habe einfach gelernt damit auch in Frieden zu sein.
00:17:15: Ich schaue einfach, dass ich vieles weglasse.
00:17:18: Also vieles das ich nicht so toll finde.
00:17:21: also bei uns gibt es jetzt im Sommer nicht jeden Tag ein Eis.
00:17:24: Es gibt kaum Milchprodukte außer Butter und Käse und alles Und alles was mit vielen E-Nummern daherkommt oder hochverarbeitet ist ist einfach nicht daheim.
00:17:35: Das gibt's bei uns halt einfach nicht.
00:17:38: Was sich aus der TCM immer mitnehmen ist kleine Schritte.
00:17:43: schon kleine Schritte sozusagen nähern die Mitte.
00:17:46: Ein warmes Getränk am Morgen ist nicht nichts, ein Nussmus statt Marmelade ist auch nicht nix.
00:17:55: und einmal pro Woche vielleicht ein warmes Frühstück ist auchnicht nichts sondern das summiert sich.
00:18:00: Nicht sofort aber über die Zeit!
00:18:03: Und das Wichtigste is Kinder die ihre Eltern entspannt beim Essen erleben entwickeln langfristig eine gesündere Beziehung zum Essen.
00:18:13: Das ist jetzt kein beruhigendes Bla-Bla von mir, sondern das zeigen Studien zur Esssozialisierung.
00:18:22: Also Druck am Tisch stresst das Nervensystem und wer gestresst ist, ist schlechter vor dort schlechter öffnet sich auch weniger für Neues sag ich mal oder wird noch weniger zugelassen.
00:18:35: Also ein Schritt nach dem anderen ist genug und du machst das gut.
00:18:42: Danke an Maria, diese Frage war super!
00:18:45: Und hat auch nochmal aufgezeigt dass ich da noch mal was dazu sagen kann und vielleicht immer wieder mal was dazusagen kann.
00:18:52: Ich danke auch allen Anderen die hier zu hören.
00:18:56: Ich freue mich sehr über solche Rückmeldungen.
00:19:01: Wenn auch Du eine Frage hast dann schickst mir gerne eine Textnachricht.
00:19:05: geht, aber du kannst auch gerne eine Sprachnachrichten.
00:19:08: Dann freue ich mich und ich plane solche Hörer in den Episoden öfter zu machen weil dann geht es wirklich um die Themen, die dich interessieren.
00:19:19: Und falls Du tiefer einsteigen möchtest im Seelenkücheklub gibt's monatlich einen Q&A wo Du alle Deine Fragen unterbringen kannst.
00:19:27: Momentan da gibts doch immer ein Monatsthema.
00:19:29: In diesem Monat haben wir Zungendiagnose Und schauen da mal ein bisschen näher rein, wie kann man das machen?
00:19:37: Was kann man selber auf der eigenen Zunge auch sehen vielleicht.
00:19:42: Den Link zum Seelenküche-Club findest du in den Shownotes.
00:19:46: Ja ich danke fürs zuhören und ich freue mich über positive Bewertungen neue Abonnentinnen und vielleicht auch über Weiterempfehlungen wenn Du jemanden kennst, den oder die das auch interessieren könnte.
00:20:00: Bis zum nächsten Mal nächste Woche!
00:20:03: Sorge gut für dich und deine Kinder, und stresst dich nicht dabei am besten.
00:20:08: Alles Liebe!
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