#110 - Bitterliebe im Sommer
Shownotes
Bitter hat im Sommer eine klare Aufgabe: Er gibt der Hitze im Körper eine Richtung nach unten – wie ein Abfluss, der sich öffnet. In der TCM ist das kein Zufall, sondern Prinzip. Und die Biochemie bestätigt es: Gallefluss, Leberunterstützung, Darmgesundheit.
In dieser Folge lernst du, welche Sommerlebensmittel Bitterstoffe mitbringen, wie du sie alltagstauglich einsetzt – und warum bei Trockenheit Vorsicht angebracht ist.
Viel Freude, Melanie
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Transkript anzeigen
00:00:04: Tcm Ernährung aus der Seelenküche.
00:00:14: Hallo und herzlich Willkommen zur Folge Einhundertzehn von Irgendwo in der Mitte Tcm-Ernährung Aus der Seelenküche.
00:00:21: Ich freue mich, dass du da bist!
00:00:23: Das ist eine Folge die ich bei fünfunddreißig Grad aufzeichne.
00:00:28: Mir kommt es entgegen aber vielen anderen nicht und auch darum solls heute ein bisschen gehen.
00:00:37: Ich fange heute mit einer Frage an.
00:00:41: Wann hast du zuletzt etwas gegessen, das Bitter geschmeckt hat?
00:00:46: Also wirklich Bitter!
00:00:48: Nicht so ein bisschen herab oder so ein bißchen säuerlich sondern wirklich wirklich bitter.
00:00:54: So was wie Chicory oder Lolloroso oder Radikio oder Löwenzahn.
00:01:01: Rucola ist auch ein bisschen... Bitte, ich finde den da kommt das Bittere nicht ganz so schlimm durch.
00:01:06: Also das ist eine sanftere Methode.
00:01:09: Dunkle Schokolade aber wirklich so ab eighty-fünf Prozent aufwärts.
00:01:14: Wann hast du das letzte Mal sowas gegessen?
00:01:19: Ich kenne es aus meinen Beratungen.
00:01:22: die meisten Zögern bei der Antwort weil bitter der Geschmack ist den wir ja evolutionär als Wahnsignal gelernt haben.
00:01:34: Also vorsichtig.
00:01:35: Könnte giftig sein, weil einfach viele giftige Lebensmittel auch bitter schmecken.
00:01:41: und in unserer modernen Ernährung ist der bitterige Schmack sehr abgeschwächt.
00:01:49: Der wurde weggezüchtet.
00:01:52: weniger bitterer Salatblätter, weniger bittere Gemüse dafür überall mehr Süße.
00:02:00: Bei meinen Klienten ist es wirklich so, dass ich frage ja immer nach dem Lieblingsgeschmack und auch nach dem Geschmack den man am wenigsten mag.
00:02:09: Und als Lieblungsgeschmacks kommt Peter wirklich an aller Seltensten vor und am häufigsten wenn ich nach dem geschmack frag der eben nicht gemocht wird also fast eine Abneigung hervorruft.
00:02:25: In der TCM ist es so das Peter ja der Geschmacks des Sommers Der gehört zum Feuerelement, der gehört zum Beherzen und das ist kein Zufall weil Bitter im Sommer ganz konkrete Aufgaben hat.
00:02:39: Und wer ihn meidet, der verschenkt vielleicht einen wichtigen Hebel für diese heißen Monate.
00:02:48: Heute schauen wir uns an was Bitter laut Tcm leistet auch was wir am Westen davon wissen.
00:02:58: Ja, eine Grenze gezogen werden sollte.
00:03:00: Das klingt jetzt ein bisschen harsh aber bitter kann auch unerwünschte Effekte haben und über die sprechen wir auch.
00:03:07: In der Fünfelementelehre hat jeder Geschmack ja eine Richtung.
00:03:12: Darüber habe ich schon eine ganze Folge gemacht, falls du da mehr dazu wissen möchtest das war die Folge sieben hier nochmal in kürze sauer zieht zusammen wirkt also nach innen wirkt arztringierend nennen wir das scharf öffnet unsere körperoberfläche unsere poern drum spitzen wir gern bei scharf und es bewegt nach oben und außen.
00:03:35: süß ist näherend, wirkt in alle Richtungen und wirkt entspannend.
00:03:41: Salz sich löst auf und befeuchtet bis zu einem gewissen Kran.
00:03:46: wenn es zu viel wird dann trocknet's wieder.
00:03:49: Und bitter, bitter senkt ab und leitet nach unten aus.
00:03:58: Das wiederum beruhigt unser Herz und das klärt unseren Geist weil Das ist eben im Sommer besonders wertvoll, weil die Hitze im Körper steigt sozusagen.
00:04:14: Die Hitze hat in der TCM immer eine aufsteigende Tendenz.
00:04:17: Da braucht es etwas das Gegensteuert.
00:04:20: Bitter leidet diese Hitze nach unten ab!
00:04:23: Das macht man sich auch bei den Kräutermischungen zu nutzen und das können wir uns auch in der Ernährung zunutzen machen.
00:04:33: Bitter hat durch diese ausleitende Wirkung auch eine trocknende Wirkung.
00:04:38: Also bitte trocknet Feuchtigkeit, leitet Feuchtigkeitsaus und das klingt im ersten Moment merkwürdig weil Hitze und Feuchtigkeiten ... also bei Hitze denkt man mehr an Trockenheit.
00:04:50: aber gerade In den Tropen oder im Hochsommer, wenn zu schwül wird und so eine feuchte Hitze entsteht dann kann das auch die feuchten Hitze im Körper ankurbeln.
00:05:00: Wenn wir schon Feuchtigkeit im Körper haben und von außen diese Hitze dazukommt, dann kommt es zu einem Ungleichgewicht des feuchter Hitzes heisst.
00:05:09: Und genau bei diesem Ungleich Gewicht kommt ein bitter sehr zugute.
00:05:20: Vor echter Hitze habe ich auch eine eigene Folge gemacht.
00:05:22: Das ist die Folge, wenn ihr da genauer rein hören möchtet.
00:05:31: Was sagt die westliche Ernährungswissenschaft dazu?
00:05:37: Einiges und es deckt sich auch überraschend gut mit dem TCM-Bild oder das ja oft so, dass sich das gut deckt.
00:05:45: Bitterstoffe regen zum einen die Galle Produktion, Gallenproduktion an.
00:05:49: Also die Gallenblase schüttet dann mehr Galle aus was uns die Fettverdauung erleichtert.
00:05:55: im Sommer wenn wir schwerer und fettreicher gegessen haben also ich denke da am geselligen Grillabende und fleischige Mahlzeiten ist das wirklich ein handfester Vorteil weil wer bei einem großen Essen zum Beispiel davor oder dazu ein Chico-Rezalat ist, oder vielleicht auch einen bitteren Tee dazu trinkt.
00:06:17: Der tut seiner Verdauung wirklich konkret.
00:06:20: was Gutes!
00:06:21: Der Magenbitter jetzt hat auch so eine Wirkung also es ist ein Schnaps und der ist im Sommer halt nicht so gut geeignet weil dieser hochprozentige Alkohol zu viel Hitze mitbringt.
00:06:32: aber das Prinzip hinter einem Magen Bitter ist eben auch der bittere Geschmack.
00:06:39: Bitterstoffe wie Zynarin in der Artischocke oder Silimarin in der Marindistel unterstützen die Leberfunktion.
00:06:48: Das ist bekannt, sie fördern auch den Gallenfluss und schützen die Lebertellen sozusagen vor oxidativen Stress.
00:06:59: ein schwieriges Wort wieder mal.
00:07:00: Die Forschung dazu ist sehr solide,
00:07:03: v.a.,
00:07:04: was die Artichocke betrifft.
00:07:05: in der TCM würden wir sagen Bitter klärt die Hitze in der Leber und bewegt auch das Levergy.
00:07:14: Und dann ist es so, dass bittere Pflanzenstoffe also vor allem Polyphenole, die wirken als Prebiotika, also die nähern einfach bestimmte Bakterienstämme im Diktarm Bakterienstemme, die kurz kettige Fettsäuren produzieren und diese wiederum sind stärkend für die Darmschleimhart.
00:07:34: Und die regulieren auch Entzündungsprozesse und Entzüngungen sind ja laut TCM auch feuchte Hitze.
00:07:41: Und bitter hilft eben sowohl Feuchtigkeit als auch Hitze loszuwerden.
00:07:46: Und Bitterstoffe aktivieren Rezeptoren im Magen, die dann ein Signal senden auch für den Darm und das ganze ja fördert oder verbessert der Sättigungsgefühl.
00:08:00: Also wer regelmäßig bitter ist neigt dazu oder neigt weniger dazu eigentlich nach dem Essen noch ein bisschen was naschen zu müssen.
00:08:10: Das wird ja auch sehr oft.
00:08:12: In raun Mengen werden dann die Bittertropfen empfohlen.
00:08:16: Da komme ich noch dazu, dass das Ansicht zwar eine gute Idee ist aber eben wieder nicht für jede und jeden.
00:08:24: Und jetzt wird es wieder praktisch hier bei irgendwo in der Mitte welche Lebensmittel bringen den Bitter mit Bitterstoffe?
00:08:33: Die wir im Sommer gut nutzen können?
00:08:35: und wie kannst du diese denn so einsetzen, dass sie dir auch schmecken?
00:08:42: Ganz vorne mit dabei Rucola und Radicchio.
00:08:46: Das sind die ... ja!
00:08:49: am leichtesten zugänglichen Bitterstoffe wahrscheinlich im Alltag, wenn du keinen Garten hast und junge Löwenzahnblätter pflücken kannst.
00:08:56: Zu denen komme ich auch noch.
00:08:57: Urkula passt eigentlich überall dazu.
00:09:00: den kann man sowohl auf zu auf oder zu gedünstetem Gemüse geben.
00:09:04: Den kann man auf jeden Salat schmeißen.
00:09:07: Radicchio macht dann auch noch einen wunderschönen, rot einen wundertschönen Farbtupfer dazu.
00:09:14: und wenn wir da Olivenöl und ein bisschen Zitrone dazugibt die Säure mildert auch den bitteren Geschmack etwas ohne aber dieses Bittere zu neutralisieren.
00:09:27: Das zweite ist Chikori sehr unterschätzt, sehr vielseitig.
00:09:31: Den kann man roh essen oder eben auch kurz anbraten.
00:09:37: An dünsten, den kann man auch mit ein bisschen Orangensaft zum Beispiel dünsen.
00:09:43: dann Balanciert sozusagen dieser süße Geschmack von der Orange, dieses Pitterer ein bisschen aus.
00:09:52: Und im Sommer wenn es heiß ist draußen dann haben ja auch Zitrusfrüchte ihre Berechtigung und auch ihre tolle Wirkung mit dem Säuerlichen.
00:10:02: Dann nochmal der Löwenzahn habe ich gerade gesagt also... Das ist eher im Frühsommer so, dass man noch junge Blätter findet.
00:10:09: Wenn man dann die schon wirklich ausgewachsenen Blätter nimmt sind sie schon sehr intensiv.
00:10:14: also da muss man bitte wirklich mögen.
00:10:17: aber auch die kann man kurz plaschieren oder auch in vielleicht kleinerer Menge zu einem Salat geben.
00:10:25: der Löwenzahn enthält viele Bitterstoffe Aber der enthält auch viel Kalium und Vitamin C. Also sehr viel Positives.
00:10:34: Und dann komme ich zur Artischocke.
00:10:37: Die wenigsten von uns bereiten sie häufig selber zu, weil das ja schon ein bisschen Arbeit ist.
00:10:44: Dann auch das Artischockenherz rauszuholen.
00:10:46: Ich liebe das heiß!
00:10:47: Also ich finde es eines der schönsten Gemüse und des schönsten Nahrungsmittel wie eine Blume und dieses weiche Herztartrin wundervoll Super mit Olivenöl und auch mit ein bisschen Zitrone.
00:11:01: Wer sich das nicht antun möchte, gibt's auch im Glas und hat die gleiche gute Wirkung.
00:11:11: Und jetzt kommt überraschend die dunkle Schokolade ab achtzig Prozent aufwärts.
00:11:18: Ausprobieren vielleicht mal statt dem üblichen Griff in Süßigkeiten Ladel Wirklich ein bewusster Griff zu einem oder zwei Stück bitter Schokolade nach dem Essen und mal schauen, wie das wirklich sich auswirkt auf den Süßkustel.
00:11:42: Ob der dann vielleicht gestillt ist auch bitter, wie gesagt gut für den Galleflus Die Schokolade macht Freude und das erfreut wiederum des Herz.
00:11:53: Also es hat alles seine Berichtigung!
00:11:55: Und dann möchte ich zum Schluss noch den Kaffee ansprechen, weil der Kaffees ja auch bitter... ...und da möchte ich wieder mit Einschränkungen... Möchte ich das Wort Mit-Einschränkung mitgeben vielleicht?
00:12:10: Also kaffee ist bitter, regt auch die Galle an enthält Chlorogensäure, das ist Antioxidativ.
00:12:18: Das Problem beim Kaffee ist, dass er halt nicht durch diesen pitteren Geschmack nur die kühlende Wirkung hat.
00:12:25: Sondern das er auch durch die Röstung und das Röstarömer, Aroma und auch durch das Koffein vor allem hitzig wirkt.
00:12:33: Und das wiederum belastet unser Herz im Sommer eher.
00:12:37: Also nach schwerem Essen eines Presses vielleicht sag ich nicht... Unbedingt nein, aber ansonsten würde ich da eher sparsam damit umgehen.
00:12:47: Auch da gibt es eine eigene Folge... Da fällt mir jetzt die Nummer gerade nicht ein!
00:12:53: Die schaue ich noch nach.
00:12:56: und auch noch einen Getränk für den Sommer bitte mit Sparsameinsätzen ist ein.
00:13:05: Tonic enthält Knie, das ist ein klassischer Bitterstoff.
00:13:10: In kleiner Menge durchaus interessant aber diese Tonic Waters die man so kaufen kann haben sehr viel Zucker.
00:13:17: Das heißt wenn würde ich A die zuckerarme Variante kaufen?
00:13:22: B würde ich es vielleicht mit einem Wasser oder auch einem Mineralwasser noch verdünnen.
00:13:29: und jetzt kommt der große Haken ohne Gin.
00:13:33: Dschin wirkt einfach wieder sehr, sehr hitzig.
00:13:39: So und jetzt haben wir im Sommer so typische Konstitutionsmuster die uns beschäftigen können wenn die Hitze von außen noch dazukommen.
00:13:51: Dazu kommt dann sprechen wir von Jinn-Mangel, dann sprechen Trockenheit als Muster, als Ungleichgewicht und typische Zeichen dafür sind eben Trockenheitszeichen.
00:14:06: Trockene Haut trockene Schleimhäute trockener riesige Lippen trockende Augen eine Verstopfungsneigung wo der Stuhl sehr trocken und hart ist ein starkes Durstgefühl und zwar jetzt nicht klassisch es heißt draußen wir müssen trinken sondern vor allem gegen Abend oder in der Nacht auch Auch ein Hitzegefühl, und zwar so richtige Hitzewallungen auch eher nachmittags- und abends oder ganz typisches Zeichen.
00:14:34: Nachtschweiß also Wachwehren weil man nass geschwitzt ist ist jetzt ein bisschen mit Vorsicht zu genießen, weil wenn es draußen von dreißig, achtunddreißig Grad hat dann ist das auch kein Wunder.
00:14:45: Wenn wir schwitzen wie verrückt.
00:14:47: aber wenn du das sonst auch kennst, auch wenn's draußen gar nicht so heiß ist, dann bitte alles mit eben bisschen Vorsicht geniessen.
00:14:56: Ein weiteres Zeichen wäre noch, hört man auch bei mir gerade wenig Speichelfluss, trockener Mund und wer sich halt da wieder erkennt der sollte bitter sehr dosiert einsetzen, weil bitter durch diese ausleitende Wirkung auch austrocknen kann.
00:15:15: Also muss bitter nicht ganz weglassen aber nicht täglich in großen Mengen.
00:15:20: ein kleiner Rucola Salat dazu ist zum Beispiel kein Problem aber jeden Tag große Mengen dunkler Schokolade und einen starken Kaffee.
00:15:29: das kann die Trockenheit wirklich verstärken.
00:15:33: Und wenn du dann bittere Nahrungsmittel nimmst trotz dieser Anzeichen-Symptome, dann eher die Gemüse und eher den Gemüsesorten nicht zubereitet.
00:15:45: Also angedünstet oder als Suppe!
00:15:47: Und nicht die scharfen noch zusätzlich heißen Getränke wie gesagt.
00:15:51: Der Gegenpol zu bitter ist süßbefeuchten, nähern, jenerende Lebensmittel.
00:16:00: Sie ist am generellen Nüsse, schwarze Bohnen, Birnen, Mandeln, Eier und supige saftige Speisen.
00:16:11: Und wer bitter einsetzt und gleichzeitig auch gesund nähert und auf seine Säfte achtet der hat einfach eine gute Balance und das ist sehr empfehlenswert.
00:16:23: und nicht einfach eine Geschmacksrichtung immer weglassen.
00:16:27: Mein Tipp für diese Woche Bau, einmal täglich eine kleine Portion bitter ein.
00:16:32: Ganz bewusst!
00:16:34: Also nicht so zufällig sondern wirklich bewusst und schau mal wie es dir damit geht.
00:16:39: also zum Beispiel so Ein einfacher Sommersalat aus Rucola und Radicchio oder Chicory dazu ein paar Orangenschäben ein paar Walnüsse, ein Dressing aus Olivenöl und Zitrone vielleicht ein bisschen Honig dazu, um das Bittere ein bisschen abzumildern.
00:17:03: Und du bekommst den Effekt von Bitter ohne dass es sehr unangenehm schmeckt.
00:17:07: im Gegenteil oder du versuchst eben das kleine Stück dunkle Schokolade nach dem Mittagessen falls das leichter fällt.
00:17:15: aber wir sind beim kleinen Stück nicht bei einer Rippe und nicht bei der halben Tafel.
00:17:21: Beobachte einfach mal, wie reagiert dein Körper?
00:17:24: Wie wirkt sich das aus?
00:17:27: Einfach mal wieder nachspüren.
00:17:29: Wird der heiße Kopf weniger?
00:17:32: Funktioniert vielleicht die Verdauung besser?
00:17:35: Vielleicht gibt es weniger Heishunger zu bestimmten Tageszeiten?
00:17:39: Einfach mal beobachten!
00:17:41: Bitter.
00:17:41: zusammenfassend nochmal ist der Geschmack den wir verlernt haben.
00:17:45: Da darf ich mich auch nicht ausnehmen.
00:17:49: Interpretiere das bei mir so, weil ich als Kind sehr viele Medikamente nehmen musste.
00:17:53: Weil viele Allergien, ständige Brunhitis – ich habe das glaube schon mal erzählt!
00:17:58: Da war so viel bitter, weil Medikamente haben ja sehr oft einen bitteren Nachgeschmack, dass sich wirklich eine regelrechte Abneigung entwickelt habe und es hat sich erst in den letzten Jahren geändert.
00:18:10: Ich liebe Chicory aber wirklich.
00:18:13: erst seit Neuestem also ich würde sagen im letzten Sommer hat das vielleicht begonnen Und ich denke, dass das vielleicht auch mit meiner Lebensphase zu tun hat.
00:18:22: Dass einfach ein bisschen mehr Wärme ins System kommt und da brauche ich einen Ausgleich dazu.
00:18:28: Also Peter hat im Sommer eine klare Aufgabe.
00:18:32: Bitte kühlt!
00:18:34: Oft ist es so, dass bitterer Nahrungsmittel eher eine kühlende Wirkung haben.
00:18:40: Es gibt ganz wenige bitterwarme Nahrungsmittel.
00:18:44: Es senkt ab, es klehrt... Und es gibt dem Körper ein Werkzeug mit der Hitze umzugehen von innen, was ich eine sehr schöne Variante finde.
00:18:55: aber wie bei allen Werkzeugen.
00:18:57: Man setzt sie nur dann ein wenn sie tatsächlich gebraucht werden.
00:19:01: also man würde nicht mit einer Säge einen Nagel in die Wand schlagen.
00:19:06: und wer ohnehin schon jetzt mit Trockenheit zu kämpfen hat braucht den Ausgleich.
00:19:11: da muss man wirklich darauf achten nicht noch zusätzlich auszudrucken auszutrocknen.
00:19:18: und wer gut befeuchtet ist, der kann bittergroßzügiger einbauen.
00:19:24: Wenn du das nächste Mal einen Chico-Reaser lautvertier hast und kurz zögerst dann denk dran!
00:19:28: Das ist einfach das was wir verlernt haben.
00:19:32: da braucht man ein bisschen vielleicht einfach nochmal ausprobieren.
00:19:35: und ja ich freue mich wenn du mir erzählst wie es dir mit dem Bitterstoff Experiment geht.
00:19:46: Das war's für heute.
00:19:48: Ich freue mich über Nachrichten, wie gesagt auch wenn du Themenwünsche hast, die man her damit.
00:19:52: Ich freu' mich über positive Bewertungen besonders und ich freu mich über neue Abonnentinnen.
00:20:00: Und ja so long bis zum nächsten Mal!
00:20:03: Sorge gut für dich gerne auch mit ein paar Piterstoffen und wir hören uns nächste Woche.
00:20:08: alles Liebe!
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