#101 - Warum wir krank werden
Shownotes
Ungleichgewichte, Qi-Mangel, Feuchtigkeit – das habe ich hier im Podcast schon öfter besprochen. Aber was steckt eigentlich grundsätzlich dahinter, wenn wir aus TCM-Sicht krank werden? Diese Folge gibt den Überblick: über klimatische, epidemische und emotionale Faktoren – und was sie im Körper anrichten.
Alles Liebe, Melanie
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00:00:04: Irgendwo in der Mitte.
00:00:06: Tcm Ernährung aus der Seelenküche.
00:00:13: Herzlich Willkommen unter Lee.
00:00:15: Hello bei Folge hundert und eins von irgendwo in der mitte Tcm-Ernährung Aus der Seelenküche.
00:00:22: Ich habe in diesem Podcast schon sehr viel über Ungleichgewichte Und Ursachen Von Ungleich Gewichten und von Krankheiten gesprochen.
00:00:33: Heute möchte ich aber über die patogenen Faktoren aus Sicht der TCM generell sprechen.
00:00:39: Diese Patogenen, also das was uns krank macht kommen laut TCM sowohl von außen als auch von innen und ich möchte über die gesamte Theorie dahinter ein bisschen sprechen vielleicht mit zwei Beispiels und dann gibt es die Vergnüpfung zu dem was ich ja eh schon erzählt habe hier.
00:01:03: Mir ist aber wichtig hier das heute zusammenzufassen, weil es sozusagen mal einen Überblick über das große Ganze gibt was in der Tcm-Patrogene Faktoren bedeutet.
00:01:17: Sozusagen in einem Rahmen nicht nur die einzelnen Ungleichgewichte rausgepickt sozusagen Ja wie entsteht laut Tcm Krankheit?
00:01:27: Wir haben ja schon gehört dass das ein Ungleich Gewicht von Yin und Yang ist Ein Mangel von G und Blut Vielleicht ein Überschuss von Freuchtigkeit und Schleim usw.
00:01:38: aber es gibt eben auch ganz klar definierte patogene Faktoren in der TCM, das sind zum einen klimatische Faktor, epidemische Faktoen und emotionale Faktore und dann noch ein paar Außen herum die wahrscheinlich unter sonstiges fallen, die ist vielleicht auch vor Tausenden von Jahren zurzeit Aufzeichnungen, also der originalen Bücher oder TCM vielleicht auch noch gar nicht gegeben hat.
00:02:06: Vielleicht so was wie zum Beispiel Strahlenbelastung aber da komme ich später dazu von vorne.
00:02:14: Ich beginne zuerst mit den sechs klimatischen Faktoren die wahrscheinlich schon in der einen oder anderen Immunsystem- oder Erkältungsfolge vorgekommen sind.
00:02:23: heute wird es noch ein bisschen ausführlicher.
00:02:26: Die sechs klimatischen Faktoren, die Krankheit im Körper erzeugen können sind Wind, Kälte Nässe Trockenheit Sommerhitze und Hitze.
00:02:41: Die alten Chinesen haben über lange Zeit das Wetter Und auch die Auswirkungen des Wetters auf den Menschen Auf den Organismus des Menschen beobachtet und deshalb kommen diese Begrifflichkeiten Vor, sozusagen deshalb heißen auch innere Phänomene oft wie Wettervorkommnisse.
00:03:03: Einfach weil sich die Symptome ähneln.
00:03:05: Die klimatischen Faktoren können eindringend durch Mund-, Nase- und Haut in den Körper Und leichter tun sie sich da wo ein Funktionskreis ein Organpaar sozusagen schon geschwächt ist da die geschwächten Funktionskreise sind anfälliger für klimatische Einflüsse.
00:03:34: Als erstes der Wind.
00:03:37: und zum Wind mache ich definitiv eine eigene Folge, der hat das echt verdient, er kann nämlich einiges durcheinanderwirbeln würde ich sagen in uns.
00:03:48: Der Wind bringt zum einen den patogenen Erreger in den Körper.
00:03:53: Wind trocknet, das heißt er ist schlecht für Blut und Zäfte.
00:03:57: Gleichzeitig ist es aber auch wenn ein Mangel am Blut da ist überhaupt erst möglich dass wind leichter eindringen kann.
00:04:07: sozusagen und damit so richtig schön kompliziert wird gibt es noch einen inneren wind.
00:04:14: Wie immer geht es, schaut da die TCM sehr umfassend aus vielen Richtungen und auch in viele Richtungen.
00:04:22: Aber dazu würde ich wirklich ausführlicher in einer eigenen Folge kommen.
00:04:26: Wind verursacht vor allem plötzliche Symptome also das was von jetzt auf gleich da ist.
00:04:34: Und weil der Wind an akuten Erkrankungen immer beteiligt, das sprechen wir bei der klassischen Erkältung oder auch bei der richtigen viralen Krankheit.
00:04:42: Immer auch von Windkälte oder Windhitze.
00:04:46: und da kommen wir auch schon zu den nächsten klimatischen Faktoren.
00:04:51: Das wäre jetzt zum einen die Hitze- und Sommerhitze, die sogenannte Feuerhitze.
00:04:56: Und Hitze verursacht Hitzesymptome Und Hitze beeinflusst natürlich auch Hitzesymptome, die vielleicht vorher schon da waren negativ.
00:05:08: Also Hitze führt zu Hitze, zu Fieber, zu viel Durst, zu Entzündungen, zu Unruhe, vielleicht zu Kopfschmerzen und so weiter.
00:05:18: Und Hitse trocknet natürlich auch aus – also auch wieder schlecht für Blut, Säfte oder das Yen.
00:05:27: im Gegensatz zur Kälte kann Hitze beschleunigen.
00:05:34: Also dadurch auch diese nervöse Unruhe innerlich.
00:05:39: und bei der Kälte ist es umgekehrt, da kommt zu einer Verlangsamung.
00:05:44: Wir kennen das alles wird in massiver Kälter langsamer bis es vielleicht sogar stockt oder erstarrt.
00:05:53: Kälten führt also zur Stagnation.
00:05:56: Und Stagnion wiederum führt zum Schmerzen Vor allem Schmerzen, die in der Kälte schlimmer werden.
00:06:02: Kälter bringt Kälten, also dieses Frösteln, den Schüttelfrost.
00:06:08: Da kann auch ein Durchfall dabei sein und Kältern zu Feuchtigkeit führen weil das Verdauungsfeuer darunter leidet.
00:06:16: Kältes kann aber ebenso austrocknen zum Beispiel in Kombination mit Wind.
00:06:21: Also ein typisches Beispiel wäre Skifahren wenn es eisig kalt ist Dann ist es so trockenkalt.
00:06:29: Und dann kommt noch der Fahrtwind dazu und das sind oft die trockenen Kehlkopfinzündungen, die mit einem Stimmverlust einhergehen zum Beispiel.
00:06:42: Kälte wie alle anderen klimatischen Patruginen müssen wieder raus aus unserem Körper weil Kälten würde sonst unser Yang löschen oder unser Yang ersticken.
00:06:57: und wir brauchen unser Yang noch.
00:06:59: Wir brauchen unsere Funktion im Körper sozusagen noch, dann kommen wir zur Feuchtigkeit oder zur Nässefeuchtigkeit.
00:07:08: wissen wir greift vor allem unsere Mitte an.
00:07:10: Wir erinnern uns die Milz mags gerne warm und trocken und Feuchtigkeit führt also zu Verdauungsproblemen oft führt zu Müdigkeit, zu Trägheit.
00:07:24: Kann zu Schleim führen zum Beispiel in den Atemwegen und kann auch zu einem Gefühl von Schwere führen – kein Wunder!
00:07:34: Feuchtigkeit erstickt unser G. Und G ist unsere Energie und dann haben wir halt sehr wenig davon.
00:07:41: Dann gibt es zugute letztendlich noch die Trockenheit.
00:07:44: Und Trockenheid zeigt sich auch in Trockenkeit in trockener Haut und in trockenen Schleimhäuten, und in Trockenem Husten.
00:07:53: Und Trockenheit verursacht auch Durst!
00:07:59: Wie kommt Trockenhalt?
00:08:01: Also woher kommt Trokenheit?
00:08:02: Es gibt ein massiv trockenes Wetter.
00:08:05: Wir hatten es jetzt zum Beispiel sehr lang.
00:08:07: Sehr niederschlagsfrei sozusagen.
00:08:10: also es gab ganz wenig Regen, ganz wenig Niederschlag.
00:08:12: das hat man noch an der Erde gesehen.
00:08:15: die Erde war Stopptrocken, also man musste wirklich jetzt schon im frühen Frühling gießen.
00:08:23: Im Garten weil sonst alles ausgetrocknet wäre.
00:08:26: Trockenheit gibt es auch in der Wüste zum Beispiel.
00:08:29: Also ein Ausflug in der wüste gerne windig und trocken Und so kann auch Trockenheid In den Körper kommen.
00:08:36: da muss man also man muss nicht in die Wüsten fahren.
00:08:38: wie gesagt Man kann's auch bei uns erleben.
00:08:42: Vielleicht der Vollständigkeit halber.
00:08:44: jedes Element jeder Funktionskreis wird vor allem von einem klimatischen Faktor beeinflusst bzw.
00:08:51: beeinträchtigt, vor allem also sie können schon auch von anderen klimatischem Faktoren betroffen sein.
00:08:58: aber wenn man sie zuordnet die klimatische Faktore dann gehört der Wind ganz klar zum Element Holz Die Hitze gehört zum Element Feuer Die Feuchtigkeit und die Nässe Beeinträchigen Zuerst die Milz haben wir gehört und die Trockenheit schädigt die Lunge.
00:09:17: Und die Kälte ist nicht gut für unsere
00:09:19: Nieren.".
00:09:20: Ja, das waren die klimatischen Faktoren und ihre Auswirkungen.
00:09:25: Dann gibt es als nächstes epidemische Faktor.
00:09:29: Das waren in den alten Zeiten zum Beispiel Krankheiten wie die Ruhr oder auch die typischen Kinderkrankheiten.
00:09:36: Heutzutage ist da noch viel mehr bekannt geworden, oder auch noch dazugekommen.
00:09:42: Epidemische patrogene Faktoren haben vor allem eines gemeinsam nämlich dass sie hoch ansteckend sind und das sie zu einem sehr plötzlichen Krankheitsbeginn führen und dass der Verlauf deutlich weniger harmlos daher kommt wie jetzt zum Beispiel bei einer stinknormalen Erkältung wo der Hals ein bisschen kratzt.
00:10:02: Epidemische Faktoren treten laut TCM über Nase und Mund ein, schon vor Tausenden von Jahren wurde da auch wirklich der Arzt empfohlen.
00:10:14: Und Akkupunktur war da angezeigt!
00:10:19: Dann gibt es die sieben emotionalen Faktoren.
00:10:24: Über die Emotionen in der TCM habe ich ja schon in der Folge Zweiundzwanzig gesprochen, dennoch möchte ich es noch ganz kurz zusammenfassen.
00:10:33: Nämlich, es gibt sieben Emotionen – Angst, Wut, Freude, Trauer, Krübeln.
00:10:38: und dann gibts Kummer und Schreck!
00:10:40: Die Angst schädigt die Nieren, die Wut schädt die Leber, die Freude schädgt das Herz die Trauer, schädigt die Lunge und das Krübeln.
00:10:51: Und sich Sorgen machen, schägt die Milz!
00:10:54: Dann gibt es eben noch Kuma und Schreck.
00:10:56: Die wirken auf unterschiedlichste Funktionskreise.
00:11:00: Also der Schreck geht sicher auch auf den Nieren wie ein Schock.
00:11:08: geht sicher auch zum Herzen, kann aber auch zur Lunge gehen.
00:11:12: Also das sind Emotionen die auf verschiedenste Funktionskreise Einfluss haben.
00:11:19: Zu den Emotsionen habe ich wie gesagt die Folge Zweiundzwanzig aufgenommen.
00:11:24: Emotion entschlagen sich vor allem auf die Speicherorgane.
00:11:28: Sie können aber im Überfluss Also im Übermaß übermäßige Emotionen sozusagen können auch den Schiefluss beeinflussen und auch dem Blutfluss.
00:11:40: Und auch Beeinträchtigen, wie sie das tun?
00:11:42: Das hörst du aber auch ausführlich in der Folge Zweiundzwanzig.
00:11:47: Dann gibt es noch die Kategorie Sonstiges, die zum Teil zu inneren und zum Teil so den äußeren Faktoren gehören.
00:11:56: Zum einen ist es natürlich die Ernährung bzw.
00:12:00: die falsche Ernährungen, zu einer inneren Feuchtigkeit oder zur Kälte, oder zu Hitze führt.
00:12:07: Dann gibt es aber auch diese grundsätzlich schwache Konstitution.
00:12:12: also was haben wir schon von unseren Eltern mitbekommen?
00:12:16: Dann wie vorher gesagt so etwas wie Strahlenbelastung, aber auch Parasiten und alle bei denen die Kinder schon mal Würmer aus dem Kindergarten mitgebracht haben Wissen wovon ich spreche.
00:12:28: dann gibt's natürlich sowas wie Vergiftungen Aber auch sowas wie Überlastung, Überarbeitung und Überforderungen.
00:12:41: Und auch Traumata bei Einflussend natürlich unsere Gesundheit.
00:12:47: Alles was von außen daherkommt hat mit unserem WG, unserem Abwehr-Gee zu tun.
00:12:55: Darüber spreche ich ausführlicher in Folge XXV.
00:12:59: Das Eindringen von patogenen Faktoren von außen sagt uns immer etwas über die Stärke unseres Abwärtschees, unseres Weitschees.
00:13:09: Es sagt uns aber auch immer etwas übers Gleichgewicht zwischen unserem Körper und der Umgebung.
00:13:15: Und natürlich sagt es uns auch etwas über das Stärke des Patogenenerregers.
00:13:19: Auch ein gutes starkes Abwärtschie kann gegen einen starken Patogenerreger machtlos sein, sag ich jetzt mal Zumindest im ersten Moment.
00:13:29: Aber wenn man alles mitnimmt, was im Umlauf ist an Infekt und Krankheit dann liegt es schon wahrscheinlich auch an der Stärke beziehungsweise der vielen Stärke der eigenen Abwehrkraft.
00:13:43: Ja so viel zu dem was uns krank macht LottTCM.
00:13:51: ich danke dir fürs da sein und fürs zuhören und auch fürs dabei bleiben.
00:13:56: Es war mal wieder eine grundsätzlichere Folge.
00:14:01: Wenn du Themenwünsche hast oder einen Themenwunsch hast, schreibe mir gerne.
00:14:07: alle Kontaktmöglichkeiten, findest Du im Endenschonutz.
00:14:11: Wenn Du gerne regelmäßig im Austausch sein möchtest dann komm in den Seelenküche-Club.
00:14:20: Auch da findest du den Link in den Schoenots.
00:14:22: Gerade haben wir die Challenge-Laufen jeden Tag einen unbekannten oder ungewohnten oder ungeliebten Geschmack einzubauen.
00:14:33: Alle, die mögen machen damit alle anderen lassen sich inspirieren.
00:14:37: Ich war gestern am Wiener Naschmarkt und habe mir eine Bittermelone gekauft.
00:14:40: Die werde ich jetzt nach dieser Aufnahme im Zuge dieser Challenge ausprobieren.
00:14:45: Bitter ist nicht gerade mein Lieblingsgeschmack Aber wer weiß?
00:14:50: Vielleicht habe ich eine neue Erkenntnis.
00:14:53: Nächste Woche am Donnerstag kochen wir im Club gemeinsam und ab übernächster Woche gibt es wieder ein neues Thema, sehr vermutlich das Thema antientzündliche Ernährung aber noch ist nicht genau abgestimmt.
00:15:06: So!
00:15:07: Und zum Abschluss wenn du mir eine positive Bewertung da lässt oder wenn du die Glocke drückst dann freue mich und sonst freue ich mich wenn du nächste Woche wieder zuschaltest und zuhörst.
00:15:18: vielen Dank Eine schöne Zeit.
00:15:21: Alles Liebe!
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